Pflicht zur Isolierung von Erkrankten und zur Quarantäne des Hausstandes sowie von engen Kontaktpersonen eines Erkrankten

Gemäß Corona-Schutzverordnung vom 16.09.2021 und Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes vom 10.09.2021 gelten in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg folgende Verpflichtungen:

1. Personen, die ein positives PCR-Testergebnis oder einen positiven Antigentest auf das SARS-CoV-2-Virus erhalten haben, sind verpflichtet:

  • Sich 14 Tage ab Testdatum abzusondern
  • In der Zeit der Absonderung keine Besuche zu empfangen

Bitte beachten Sie: Personen mit einem positiven Antigen-Test sind verpflichtet, unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen. Für die Testung kann die Absonderung verlassen werden.

  • Sollte die im Anschluss an einen positiven Antigentest durchgeführte PCR-Untersuchung negativ sein, so endet die Absonderung ohne weitere Auflagen.
  • Falls das PCR-Ergebnis positiv ist, gilt der Tag des Antigentests weiterhin als Beginn des gesetzlich geforderten Absonderungszeitraums von 14 Tagen.

Anmerkung:

  • Über das positive PCR-Testergebnis muss das Gesundheitsamt unverzüglich informiert werden. Bitte nutzen Sie dafür das untenstehende Formular.
  • Falls bei PCR-positiven erkrankten Personen am Ende der 14-tägigen der Absonderung immer noch Symptome der Erkrankung bestehen, bitten wir dringend um Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt (bitte dafür das Formular: Meldung fehlende Symptomfreiheit am Ende des Isolierungszeitraumes eines Erkrankten verwenden).
  • Das Gesundheitsamt erstellt für erkrankte Personen keine individuelle Absonderungsverfügung. Die Absonderung erfolgt aufgrund der Landesverordnung und der positive Nukleinsäuretest gilt gegenüber Behörden als Nachweis der Erkrankung.

2.   Personen die im gleichen Hausstand mit einer Person leben, die ein positives PCR-Testergebnis erhalten hat, sind gemäß Landesverordnung ebenfalls verpflichtet sich abzusondern.

Enge Kontaktpersonen der erkrankten Person die vom Gesundheitsamt ermittelt und informiert werden, erhalten eine Absonderungsverfügung.

Alle Kontaktpersonen einer positiv getesteten Person müssen sich gemäß Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes für 10 Tage ab dem Testdatum der positiven Person in Quarantäne begeben und sind verpflichtet für die Dauer von 14 Tagen auf das Auftreten von Krankheitszeichen zu achten.

Das Gesundheitsamt muss bei Auftreten typischer Symptome einer Infektion (trockener Husten, Fieber >38°C, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns) darüber informiert werden (Bitte nutzen Sie das Formular: Symptomentwicklung während der Quarantäne).

Bei Auftreten von typischen Symptomen sind Kontaktpersonen gemäß Landesverordnung verpflichtet unverzüglich einen Test auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 durchführen zu lassen.

Anmerkungen für Hausstandmitglieder: Die Absonderung kann für die Deckung des täglichen Bedarfs kurzfristig ausgesetzt werden

  • Keine Absonderungspflicht besteht für Personen, die in den letzten sechs Monaten vor dem jetzigen Kontakt mit der erkrankten Person selber PCR bestätigt erkrankt waren oder über einen vollständigen Impfschutz verfügen.

Kontaktformulare:

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    Meldung_eines_positiven_SARS-CoV-2-Tests.pdf (pdf, 441 KB)
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    Kontaktpersonenliste einer SARS-CoV-2 positiv getesteten Person (docx, 21 KB)
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    Symptomentwicklung während der Quarantäne (pdf, 442 KB)
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    Meldung fehlende Symptomfreiheit am Ende des Isolierungszeitraumes eines Erkrankten (pdf, 433 KB)

Zutrittsuntersagungen gemäß Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen

1. Solange ein Mitglied eines Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19 aufweist (Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-und Geruchsinns)

ODER / UND

Solange ein Mitglied eines Hausstandes aufgrund eines engen Kontaktes mit einer an COVID erkrankten Person eine Quarantäneanordnung des Gesundheitsamtes erhalten hat,

besteht für alle Hausstandmitglieder (Kinder und Erwachsene) ein Betretungsverbot (keine Quarantäne!) für folgende Einrichtungen:

  • Krankenhäuser (ausgenommen zur Behandlung als Patienten),
  • Betriebserlaubnispflichtige stationäre Einrichtungen für Kinder und Jugendliche (ausgenommen als in der Einrichtung betreute Person),
  • Pflegeheime (ausgenommen als betreute oder untergebrachte Person),
  • Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen,
  • Gruppenangebote im Umfeld von Pflege, Betreuungs- und Unterstützungsangebote,
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung und
  • Heilpädagogische Frühförderstellen, heilpädagogische Praxen, Autismuszentren, familienentlastende Dienste der Behindertenhilfe

 

2. Solange ein Mitglied eines Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19 aufweist (Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-und Geruchsinns) gilt ein Zutrittsverbot aller Hausstandmitglieder für folgende Einrichtungen:

  • Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche (Schulen, Kinderhorte, Kindertagesstätten sowie erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen),

 

ACHTUNG: Für Personen, die in den oben genannten Einrichtungen beruflich tätig sind, gilt das Betretungsverbot nicht.

Die Zutrittsuntersagung (Betretungsverbot) entfällt für Personen die:

  • In den letzten 6 Monaten selber (PCR-Test bestätigt) erkrankt waren, genesen sind und keine Krankheitszeichen vorweisen oder
  • Vollständig geimpft sind und keine Krankheitszeichen vorweisen

und

  • Wenn in den beiden o.g. Fällen kein Kontakt zu einer vom RKI festgelegten besonderen Virusvariante stattgefunden hat.

Information zum Genesenennachweis gemäß COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung

Zum Nachweis des Genesenenstatus ist die Vorlage des Laborbefundes mit Dokumentation des positiven Nukleinsäurenachweises (z.B. PCR) auf das SARS-CoV-2 Virus ausreichend.

Der Nachweis hat folgende Gültigkeitsdauer: Frühestens 28 Tage ab Datum des ersten positiven Nukleinsäure-Testergebnisses auf das SARS-CoV-2 Virus bis 6 Monate danach.

Ein digitaler Genesenennachweis kann bei Apotheken oder niedergelassenen Ärzten nach Vorlage des positiven Laborbefundes erstellt werden. Dieses liegt nicht in der Zuständigkeit des Gesundheitsamtes.

Hinweis:

Personen, die aufgrund ihrer überstandenen Covid-19 Erkrankung gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission und des Robert Koch-Institutes nur eine einmalige Impfung benötigen, erhalten von Seiten des Gesundheitsamtes keine weitere amtliche Bescheinigung über Ihren Status nach der Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung. Zum Nachweis Ihres Ausnahmestatus müssen diese Personen den Genesenennachweis und die dokumentierte Impfung mitführen.

Information über die Möglichkeit der Absonderungszeitverkürzung

1. Für erkrankte Personen:

Eine Möglichkeit der Verkürzung der vorgeschriebenen Isolierungsdauer von 14 Tagen auf 7 Tage gibt es ausschließlich für Schülerinnen und Schüler, Kinder < 6 Jahre und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, unter folgenden Bedingungen:

  • Der/die Schüler/in besucht eine Schule oder Ausbildungseinrichtung in der vorwiegend Minderjährige betreut werden.
  • Das Kind < 6 Jahre und das Kind, das noch nicht eingeschult ist, besucht eine Betreuungseinrichtung, in der vorwiegend Kinder < 6 Jahre und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, betreut werden.
  • Der/die Schüler/in/das Kind < 6 Jahre/das Kind, das noch nicht eingeschult ist, ist seit 48 Stunden vor Vornahme des Testes symptomfrei.
  • Die Aufhebung der Isolierung erfolgt auf Basis eines negativen SARS-CoV-2-Nukleinsäurenachweises (PCR-Test), der frühestens am 7. Tag der Absonderung durchgeführt werden darf.

2. Für Kontaktpersonen ohne Krankheitszeichen:

  • Erwachsene und Kinder < 6 Jahre und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, können die vorgeschriebene Absonderungszeit von 10 Tagen wie folgt verkürzen:

            - auf 5 Tage mittel negativem PCR-Test (SARS-CoV-2-Nukleinsäurenachweis)

            - auf 7 Tage mittels negativem Antigen-Bürgertest (kein Selbsttest)

  • Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer können, da Sie im Schulsetting im Rahmen einer seriellen Teststrategie getestet werden, die Absonderung ab dem 5. Tag durch einen negativen Antigen-Bürgertest beenden.

Meldung einer über das übliche Maß hinausgehenden Impfreaktion

Hier finden Sie das Formular, mit dem Ärzt*innen den Verdacht auf eine Impfkomplikation nach IfSG beim regional zuständigen Gesundheitsamt melden müssen.

  • Download
    Meldung einer über das übliche Maß hinausgehenden Impfreaktion (pdf, 480 KB)

Bürgertestung nach §4a Coronavirus-Testverordnung

Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß der TestV vom 24.06.2021 alle Leistungserbringer (Testzentren die eine Einzelbeauftragung erhalten haben und auch Testzentren die keiner Einzelbeauftragung gemäß TestV bedürfen) verpflichtet sind ab dem 01.08.2021 eine monatliche Meldung der Gesamttestzahlen und der Anzahl positiver Befunde an das Gesundheitsamt zu übermitteln.

Gemäß Vorgabe des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration sind erstmalig im August die Testzahlen für Juli zu melden.

Die Meldung hat an das Gesundheitsamt per Mail unter corona@gesundheitsamt-dadi.de zu erfolgen.

In Zukunft wird die monatliche Meldung in der ersten Woche eines Monats für den Vormonat erwartet.

Wir weisen nochmals darauf hin, dass einzelbeauftragte Testzentren weitere Meldeverpflichtungen, wie in der Einzelbeauftragung angegeben, haben. Die Meldepflicht umfasst:

  • Vorübergehende oder dauerhafte Einstellung des Leistungsbetriebes
  • Wiederaufnahme der Tätigkeit nach Einstellung des Leistungsbetriebes
  • Änderungen der Testkapazität (Änderung der Räumlichkeiten, der Anzahl der testenden Mitarbeiter oder/und der Betriebszeiten
  • Änderung des verwendeten Tests oder des Testverfahrens

Für die Beauftragung nach der Coronavirus-Testverordnung finden Sie hier die notwendigen Informationen für die Beantragung einer Einzel-Beauftragung als Testzentrum für die Durchführung der Bürgerstestung.

 

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    Einzelbeauftragung Testzentrum (pdf, 465 KB)
  • Download
    Checkliste Corona Testcenter Stand 30.06.2021 (pdf, 145 KB)

Informationen für Einreisende

Alle aktuellen Informationen zur Einreise nach Deutschland nach einem Auslandsaufenthalt finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit unter folgendem Link:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

Auskünfte zum Coronavirus

Spezifische Anfragen bezüglich des Coronaviruses an das Gesundheitsamt senden Sie bitte per Mail an: 
corona@gesundheitsamt-dadi.de

Telefonische Auskünfte zum Coronavirus erhalten Sie hier:

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst unter der Tel.: 116117
    Dieser ist an 7 Tagen pro Woche, 24 Stunden pro Tag erreichbar.
     
  • Hessenweite Corona-Hotline unter der Tel.: 0800–5554666
    Diese Hotline ist zu folgenden Zeiten erreichbar:
    • Montag von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr
    • Dienstag bis Sonntag 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr
  • Telefonhotline des Gesundheitsamtes 06151–3309-777
    Die Corona-Hotline ist zu folgenden Telefonzeiten des Gesundheitsamtes erreichbar:
    • Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr,
    • Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr 
    • oder per Email: corona@gesundheitsamt-dadi.de.
    Das Gesundheitsamt erteilt im Rahmen des telefonischen bzw. E-Mail Kontaktes
    keine rechtsverbindliche Auskunft zu den Einreisebestimmungen.