Quarantänebestimmungen für Rückreisende

Gemäß Verordnung des Landes Hessen und Regelungen des Bundesministeriums für Gesundheit gilt zurzeit:

„Personen, die aus dem Ausland in das Land Hessen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet  aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in häusliche Quarantäne oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben.“

Für Einreisende aus Risikogebieten wird seit dem 08. August eine Corona-Testpflicht: Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss ein aktuelles negatives Testergebnis mitbringen oder sich nach der Rückkehr testen lassen.

Einreisende dürfen einen maximal 48 Stunden vor der Einreise durchgeführten PCR-Test vorweisen. Ein negativer PCR-Test ist als ärztliches Zeugnis ausreichend. Auch nach Einreise aus einem Risikogebiet kann ein negativer Test die Quarantäneregelung aufheben. Dieser ist nur dann kostenlos, wenn er binnen 10 Tagen nach Einreise durchgeführt wird.

Einreisende können sich an Testzentren an Flughäfen, bei einem niedergelassenen Arzt oder in  einem Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung testen lassen.

Bis zum erhalt des negativen Testergebnises fallen Einreisende unter die geltenden Quarantänebestimmungen.

Sie sind verpflichtet:

  • Sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben
  • Sowie sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach Ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten (Quarantäne).
    • Erst mit negativem Ergebnis sind sie von der Quarantäne befreit.
    • Innerhalb von 14 Tagen nach Einreise, sind Sie verpflichtet auf Anforderung des zuständigen Gesundheitsamtes oder der sonstigen vom Land bestimmten Stelle einen Nachweis über eine Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 vorzulegen. Anderenfalls haben Sie auf Anforderung eine solche Testung zu dulden. 
  • Ihre Aufenthaltsadresse in der Stadt Darmstadt oder dem Landkreis Darmstadt-Dieburg während Ihrer Quaratänezeit dem Gesundheitsamt anzuzeigen (siehe unten stehendes Formular). Falls Sie eine Aussteigerkarte beim Transportunternehmen abgegeben haben, gilt die Anzeigepflicht als erfüllt.
  • Unverzüglich das Gesundheitsamt zu kontaktieren, wenn bei Ihnen innerhalb von 14 Tagen nach Einreise typische Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber oder Geruchs- oder Geschmacksverlust) einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auftreten. (siehe unten stehendes Formular)

Wir bitten von Besuchen im Gesundheitsamt abzusehen.  

Die Regelungen für nach Deutschland Einreisende find Sie unter folgendem Link: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Infoblatt/BMG_Infoblatt_fuer_Einreisende_150920.pdf

Risikogebiete werden durch das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert. Ein Risikogebiet ist ein Gebiet, welches zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland auf der Liste der Risikogebiete des Robert Koch-Instituts (RKI) steht. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 
 

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    Einreisemeldung (pdf, 205 KB)
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    Meldung bei Symptomentwicklung (docx, 19 KB)

Hinweis zum Test auf das SARS-CoV2-Virus (Coronavirus):

Der Test muss folgenden Anforderungen entsprechen: 

  • Der Test darf höchstens 48 Stunden vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein.
  • Der Test muss in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem sonstigen durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden sein.
  • Der Test muss nachweislich in einem qualitätsgesicherten (akkreditierten) Labor durchgeführt worden sein (beispielsweise Akkreditierung nach ISO 15189, ISO/IEC 17025 oder Ernennung zum WHO-COVID-19-Referenzlabor).
  • Der Befund muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst worden sein.

 

Anzeigepflicht für Arbeitgeber bei Tätigkeitsaufnahme der Arbeitnehmer nach Einreise aus Risikogebieten, innerhalb von 14 Tagen nach Einreise

Eine Anzeigepflicht durch den Arbeitgeber besteht für Personen die in Einrichtungen nach §23 Abs. 3 oder § 36 Abs. 1 Nr. 2 und 7 des Infektionsschutzgesetzes tätig sind:

  1. Krankenhäuser,
  2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  4. Dialyseeinrichtungen,
  5. Tageskliniken,
  6. Entbindungseinrichtungen,
  7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
  8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
  9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
  10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
  11. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
  12. Rettungsdienste,
  13. voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen, und
  14. Ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die nach Nummer 13 vergleichbare Dienstleistung anbieten.

 

Die Arbeitgeber werden gebeten, das unten stehende Formular zu verwenden:

  • Download
    Anzeige Tätigkeitsaufnahme nach Einreise aus Risikogebieten (pdf, 204 KB)

Anzeigepflicht für Arbeitsaufnahmen

Für Personen, die aus dem Ausland zur Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit einreisen, gilt:

Der Arbeit- oder Auftraggeber muss die Arbeitsaufnahme beim zuständigen Gesundheitsamt anzeigen, wenn die einreisende Person mit mindestens fünf anderen Personen (nicht zwingend des gleichen Arbeit- oder Auftraggeber) gemeinschaftlich untergebracht wird. Hierfür ist das im Folgenden eingestellte Formular zu verwenden.
 

  • Download
    Formular: Anzeige einer Arbeitsaufnahme (pdf, 175 KB)

Beherbergungsverbot für Personen aus Regionen mit erhöhtem Infektionsgeschehen

Wir weisen Sie darauf hin, dass in Hessen ein Beherbergungsverbot für Personen aus Regionen (auch innerhalb Deutschlands) mit erhöhtem Infektionsgeschehen besteht. Die genauen Regelungen entnehmen Sie bitte der entsprechenden Verordnung, die wir ihnen nachstehend verlinkt haben.

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/gvbl_nr_35.pdf

Auskünfte zum Coronavirus

Spezifische Anfragen bezüglich des Coronaviruses an das Gesundheitsamt senden Sie bitte per Mail an: 
verwaltungsverband@gesundheitsamt-dadi.de

 

Telefonische Auskünfte zum Coronavirus erhalten Sie hier:

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst unter der Tel.: 116117
    Dieser ist an 7 Tagen pro Woche, 24 Stunden pro Tag erreichbar.
     
  • Hessenweite Corona-Hotline unter der Tel.: 0800–5554666
    Diese Hotline ist zu folgenden Zeiten erreichbar:
    • Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    • Freitag 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr
  • Telefonhotline des Gesundheitsamtes 06151–3309-777
    Die Corona-Hotline ist zu folgenden Telefonzeiten des Gesundheitsamtes erreichbar:
    • Montag bis Donnerstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
    • Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr 
    • Email: corona@gesundheitsamt-dadi.de

Entschädigungszahlungen nach § 56 IfSG – das Gesundheitsamt ist NICHT zuständig – bitte wenden Sie sich online an das Regierungspräsidium Darmstadt

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt oder unterworfen wird, beziehungsweise abgesondert wurde, und einen Verdienstausfall erleidet und dabei nicht krank ist, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall. Welche genauen Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, entnehmen Sie dem nachstehenden Link:
https://service.hessen.de/html/Infektionsschutz-Entschaedigung-bei-Taetigkeitsverbot-7023.htm

Aufgrund § 2 der Verordnung zur Bestimmung von Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG-ZustV) vom 12. Mai 2020 (GVBl. S. 314) wurde die Zuständigkeit für die Ansprüche nach den §§ 56 bis 58 IfSG, soweit diese Ansprüche aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus entstehen, zentral und hessenweit dem Regierungspräsidium Darmstadt (RP-DA) übertragen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte:

  • an das Servicetelefon des RP-DA, „Projektgruppe IfSG-Entschädigungen“, Tel.: 06151-12 6000 sowie 06151-12 8000
  • oder an ein Funktions-E-Mail-Postfach ifsg-entschaedigung@rpda.hessen.de

Sollten Sie bereits einen Antrag auf Entschädigung nach § 56 IfSG an das Gesundheitsamt geschickt haben, so darf dieser hier nicht bearbeitet werden. Sie müssen Ihren Antrag neu, online, beim Regierungspräsidium Darmstadt stellen.
Unterlagen, die Sie bereits an das Gesundheitsamt in Darmstadt eingereicht haben, erhalten Sie so bald als möglich zurück.

Weiterführende Links:
https://ifsg-online.de/antrag-taetigkeitsverbot.html

https://rp-darmstadt.hessen.de/sites/rp-darmstadt.hessen.de/files/2020-05-29%20Info%20zur%20Online-Antragstellung%20nach%20dem%20IfSG.pdf

https://ifsg-online.de/index.html

Für eine Entschädigung von Unternehmen, die aufgrund einer Verordnung bzw. einer Allgemeinverfügung von Bund, Land oder Kommune schließen mussten und somit nicht unter die Entschädigungsrichtlinien des Infektionsschutzgesetzes fallen, ist das Gesundheitsamt ebenfalls nicht zuständig.
Für diese Personenkreise gelten die Informationen für Kleinst- und mittelständische Unternehmen auf unserer Homepage.