Quarantänebestimmungen für Rückreisende

Gemäß Verordnung des Landes Hessen gilt zurzeit:

„Personen, die aus dem Ausland in das Land Hessen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet  aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in häusliche Quarantäne oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben.“

Risikogebiete werden durch das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert. Ein Risikogebiet ist ein Gebiet, welches zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland auf der Liste der Risikogebiete des Robert Koch-Instituts (RKI) steht.

Reiserückkehrer mit Aufenthaltsort Darmstadt oder dem Landkreis Darmstadt-Dieburg sind verpflichtet:

  1. Sich vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland zu informieren, ob sie aus einem Risikogebiet einreisen.
    Sofern dieses zutrifft, sind die weiteren Punkte zu beachten:
  2. Sich unverzüglich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.
  3. Das Gesundheitsamt über die Einreise zu informieren.
  4. Das Gesundheitsamt erneut zu kontaktieren, falls in den 14 Tagen nach der Einreise Krankheitszeichen im Sinne einer COVID-19-Erkrankung auftreten.

Verwenden Sie bitte zur Kontaktaufnahme die unterhalb dieses Abschnitts zum Download zur Verfügung stehenden Formulare. 
 

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    Meldung bei Symptomentwicklung (docx, 19 KB)

Ausnahmeregelung

Gemäß der Landesverordnung gibt es die Möglichkeit von der Quarantäneverordnung nicht erfasst zu werden bzw. vorzeitig aus der Quarantäne entlassen zu werden:

Von der Quarantäne befreit sind, Personen die ein ärztliches Zeugnis besitzen, aus welchem hervorgeht, dass nach ärztlicher Beurteilung keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Erreger vorliegen.

Das ärztliche Zeugnis muss folgendes beinhalten:

  1. Es muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst worden sein.
  2. Es muss beruhend auf einer Anamnese und ggf. einer klinischen Untersuchung die Symptomfreiheit bezüglich der COVID-19-Krankheit bezeugen.
  3. Es muss einen negativen PCR-Test bezüglich COVID-19 bezeugen, der folgenden Anforderungen entspricht.
    • Der Test darf höchstens 48 Stunden vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein.
    • Der Test muss in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem sonstigen durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden sein.
    • Der Test muss nachweislich in einem qualitätsgesicherten (akkreditierten) Labor durchgeführt worden sein (beispielsweise Akkreditierung nach ISO 15189, ISO/IEC 17025 oder Ernennung zum WHO-COVID-19-Referenzlabor).


Wichtige Hinweise:

Es liegt in der Verantwortung der einreisenden Person, sich die Dokumente, die diesen Anforderungen entsprechen, ausstellen zu lassen.

Der alleinige Laborbefund, ist für die Entlassung aus der Quarantäne nicht ausreichend.

Das Ärztliche Zeugnis ist für 14 Tage, nach der Einreise, aufzubewahren.

Für Personen, die von der Quarantäneverordnung nicht erfasst werden, besteht keine Anzeigepflicht, gegenüber dem Gesundheitsamt.

Falls jedoch innerhalb der 14 Tage nach Einreise Krankheitszeichen im Sinne einer COVID-19-Erkrankung auftreten, sind die Reiserückkehrer verpflichtet, dieses unverzüglich dem Gesundheitsamt zu melden.  

Verwenden Sie dafür bitte das nachstehend zur Verfügung stehende Formular.
 

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Anzeigepflicht für Arbeitgeber bei Tätigkeitsaufnahme der Arbeitnehmer nach Einreise aus Risikogebieten, innerhalb von 14 Tagen nach Einreise

Eine Anzeigepflicht durch den Arbeitgeber besteht für Personen die in Einrichtungen nach §23 Abs. 3 oder § 36 Abs. 1 Nr. 2 und 7 des Infektionsschutzgesetzes tätig sind:

  1. Krankenhäuser,
  2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  4. Dialyseeinrichtungen,
  5. Tageskliniken,
  6. Entbindungseinrichtungen,
  7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
  8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
  9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
  10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
  11. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
  12. Rettungsdienste,
  13. voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen, und
  14. Ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die nach Nummer 13 vergleichbare Dienstleistung anbieten.

Die Arbeitgeber werden gebeten, das unten stehende Formular zu verwenden:
 

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    Anzeige Tätigkeitsaufnahme nach Einreise aus Risikogebieten (pdf, 204 KB)

Anzeigepflicht für Arbeitsaufnahmen

Für Personen, die aus dem Ausland zur Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit einreisen, gilt:

Der Arbeit- oder Auftraggeber muss die Arbeitsaufnahme beim zuständigen Gesundheitsamt anzeigen, wenn die einreisende Person mit mindestens fünf anderen Personen (nicht zwingend des gleichen Arbeit- oder Auftraggeber) gemeinschaftlich untergebracht wird. Hierfür ist das im Folgenden eingestellte Formular zu verwenden.
 

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    Formular: Anzeige einer Arbeitsaufnahme (pdf, 175 KB)

Beherbergungsverbot für Personen aus Regionen mit erhöhtem Infektionsgeschehen

Wir weisen Sie darauf hin, dass in Hessen ein Beherbergungsverbot für Personen aus Regionen (auch innerhalb Deutschlands) mit erhöhtem Infektionsgeschehen besteht. Die genauen Regelungen entnehmen Sie bitte der entsprechenden Verordnung, die wir ihnen nachstehend verlinkt haben.

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/gvbl_nr_35.pdf

Formular für Fragen und Anliegen zu Verfügungen

Bei Fragen / Anliegen bezüglich vom Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg erlassenen Verfügungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nutzen Sie bitte dieses Formular
 

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    Formular für Fragen und Anliegen zu Verfügungen (docx)

Auskünfte zum Coronavirus

Telefonische Auskünfte zum Coronavirus erhalten Sie hier:

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst unter der Tel.: 116117
    Dieser ist an 7 Tagen pro Woche, 24 Stunden pro Tag erreichbar.
     
  • Hessenweite Corona-Hotline unter der Tel.: 0800–5554666
    Diese Hotline ist täglich zwischen 8 – 20 Uhr erreichbar.
     
  • Telefonhotline des Gesundheitsamtes 06151–3309-0
    Diese Hotline ist zu den regulären Telefonzeiten des Gesundheitsamtes erreichbar.

Entschädigungszahlungen nach § 56 IfSG – das Gesundheitsamt ist NICHT zuständig – bitte wenden Sie sich online an das Regierungspräsidium Darmstadt

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt oder unterworfen wird, beziehungsweise abgesondert wurde, und einen Verdienstausfall erleidet und dabei nicht krank ist, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall. Welche genauen Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, entnehmen Sie dem nachstehenden Link:
https://service.hessen.de/html/Infektionsschutz-Entschaedigung-bei-Taetigkeitsverbot-7023.htm

Aufgrund § 2 der Verordnung zur Bestimmung von Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG-ZustV) vom 12. Mai 2020 (GVBl. S. 314) wurde die Zuständigkeit für die Ansprüche nach den §§ 56 bis 58 IfSG, soweit diese Ansprüche aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus entstehen, zentral und hessenweit dem Regierungspräsidium Darmstadt (RP-DA) übertragen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte:

  • an das Servicetelefon des RP-DA, „Projektgruppe IfSG-Entschädigungen“, Tel.: 06151-12 6000 sowie 06151-12 8000
  • oder an ein Funktions-E-Mail-Postfach ifsg-entschaedigung@rpda.hessen.de

Sollten Sie bereits einen Antrag auf Entschädigung nach § 56 IfSG an das Gesundheitsamt geschickt haben, so darf dieser hier nicht bearbeitet werden. Sie müssen Ihren Antrag neu, online, beim Regierungspräsidium Darmstadt stellen.
Unterlagen, die Sie bereits an das Gesundheitsamt in Darmstadt eingereicht haben, erhalten Sie so bald als möglich zurück.

Weiterführende Links:
https://ifsg-online.de/antrag-taetigkeitsverbot.html

https://rp-darmstadt.hessen.de/sites/rp-darmstadt.hessen.de/files/2020-05-29%20Info%20zur%20Online-Antragstellung%20nach%20dem%20IfSG.pdf

https://ifsg-online.de/index.html

Für eine Entschädigung von Unternehmen, die aufgrund einer Verordnung bzw. einer Allgemeinverfügung von Bund, Land oder Kommune schließen mussten und somit nicht unter die Entschädigungsrichtlinien des Infektionsschutzgesetzes fallen, ist das Gesundheitsamt ebenfalls nicht zuständig.
Für diese Personenkreise gelten die Informationen für Kleinst- und mittelständische Unternehmen auf unserer Homepage.