Pflicht zur Isolierung von Erkrankten und zur Quarantäne des Hausstandes

Ab dem 01.12.2020 (Stand: 19.03.2021) gelten in Hessen folgende Verpflichtungen:

1. Personen die ein positives PCR-Testergebnis oder einen positiven Antigentest auf das SARS-CoV-2-Virus erhalten haben, sind verpflichtet:

  • Sich 14 Tage ab Testdatum abzusondern
  • In der Zeit der Absonderung keine Besuche zu empfangen

Bitte beachten Sie: Personen mit einem positiven Antigen-Test sind verpflichtet, unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen. Für die Testung kann die Absonderung verlassen werden.

  • Sollte das PCR-Ergebnis negativ sein, so endet die Absonderung.
  • Falls das PCR-Ergebnis positiv ist, gilt der Tag des Antigentests weiterhin als Beginn des gesetzlich geforderten Absonderungszeitraums von 14 Tagen.

Anmerkung: 

  • Über das positive PCR-Testergebnis muss das Gesundheitsamt unverzüglich informiert werden. Bitte nutzen Sie dafür das unten stehende Formular.
  • Falls bei erkrankten Personen (PCR positiv) am Ende der 14-tägigen der Absonderung immer noch Symptome der Erkrankung bestehen, bitten wir um Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt (Bitte dafür das Formular Meldung fehlende Symptomfreiheit am Ende des Isolierungszeitraumes eines Erkrankten verwenden). 

2.   Personen die im gleichen Hausstand mit einer Person leben, die ein positives PCR-Testergebnis (kein Antigen-Test) erhalten hat , sind verpflichtet:

Sich 14 Tage ab dem Testdatum der positiv getesteten Person abzusondern (Quarantäne).

Das Gesundheitsamt bei Auftreten typischer Symptome einer Infektion (trockener Husten, Fieber >38°C, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns) zu informieren (Bitte nutzen Sie das Formular Symtomentwicklung während der Quarantäne).

Anmerkungen:

  • Die Absonderung kann für die Deckung des täglichen Bedarfs kurzfristig ausgesetzt werden. 
  • Keine Absonderungspflicht besteht für Personen, die in den letzten sechs Monaten vor dem jetzigen Kontakt mit der erkrankten Person selber PCR bestätigt erkrankt waren oder über einen vollständigen Impfschutz verfügen.

Kontaktformulare:

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    Meldung_eines_positiven_SARS-CoV-2-Tests.pdf (pdf, 441 KB)
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    Kontaktpersonenliste einer SARS-CoV-2 positiv getesteten Person (docx, 21 KB)
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    Symptomentwicklung während der Quarantäne (pdf, 442 KB)
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    Meldung fehlende Symptomfreiheit am Ende des Isolierungszeitraumes eines Erkrankten (pdf, 433 KB)

Genesenennachweis gemäß Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung

Das Gesundheitsamt hat allen ehemals Erkrankten, in Ihrer Datenbank mit einem positiven PCR-Nachweis des SARS-CoV-2 Virus registrierten Personen, einen Genesenennachweis gemäß §2 Nr.5 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung zugesandt.

Der Nachweis hat folgende Gültigkeitsdauer: Frühestens 28 Tage ab Datum des ersten positiven PCR-Testergebnisses bis 6 Monate danach.

Alle erkrankten Personen erhalten auch in Zukunft rechtzeitig vor Beginn des o.g. Gültigkeitszeitraumes Ihren Genesenennachweis.

Personen, die aufgrund ihrer überstandenen Covid-19 Erkrankung gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission und des Robert Koch-Institutes nur eine einmalige Impfung benötigen, erhalten von Seiten des Gesundheitsamtes keine weitere amtliche Bescheinigung über Ihren Status nach der Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung. Zum Nachweis Ihres Ausnahmestatus müssen diese Personen den Genesenennachweis und die dokumentierte Impfung mitführen.

Sollten Sie Fragen zu dem erhaltenen Nachweis haben oder haben Sie den Nachweis trotz mittels PCR nachgewiesener Erkrankung nicht erhalten, so teilen Sie uns dieses bitte per Mail an corona@gesundheitsamt-dadi.de mit.

Auskünfte zum Coronavirus

Spezifische Anfragen bezüglich des Coronaviruses an das Gesundheitsamt senden Sie bitte per Mail an: 
verwaltungsverband@gesundheitsamt-dadi.de

 

Telefonische Auskünfte zum Coronavirus erhalten Sie hier:

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst unter der Tel.: 116117
    Dieser ist an 7 Tagen pro Woche, 24 Stunden pro Tag erreichbar.
     
  • Hessenweite Corona-Hotline unter der Tel.: 0800–5554666
    Diese Hotline ist zu folgenden Zeiten erreichbar:
    • Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    • Freitag 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr
  • Telefonhotline des Gesundheitsamtes 06151–3309-777
    Die Corona-Hotline ist zu folgenden Telefonzeiten des Gesundheitsamtes erreichbar:
    • Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr,
    • Samstag und Sonntag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr 
    • oder per Email: corona@gesundheitsamt-dadi.de

Anzeigepflicht für Arbeitgeber bei Tätigkeitsaufnahme der Arbeitnehmer nach Einreise aus Risikogebieten, innerhalb von 10 Tagen nach Einreise

Eine Anzeigepflicht durch den Arbeitgeber besteht für Personen die in Einrichtungen nach §23 Abs. 3 oder § 36 Abs. 1 Nr. 2 bis 7 des Infektionsschutzgesetzes tätig sind:

  1. Krankenhäuser,
  2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  4. Dialyseeinrichtungen,
  5. Tageskliniken,
  6. Entbindungseinrichtungen,
  7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
  8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
  9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
  10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
  11. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
  12. Rettungsdienste,
  13. voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen, und
  14. Ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die nach Nummer 13 vergleichbare Dienstleistung anbieten.

Hinweis: Oben genannte Personen müssen bis zum 10. Tag nach ihrer Einreise während ihrer Tätigkeit persönliche Schutzausrüstung nach den Kriterien des RKI tragen.

Die Arbeitgeber werden gebeten, das unten stehende Formular zu verwenden:

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    Anzeige Tätigkeitsaufnahme nach Einreise aus Risikogebieten (pdf, 204 KB)

Anzeigepflicht für Arbeitsaufnahmen

Für Personen, die aus dem Ausland zur Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit einreisen, gilt:

Der Arbeit- oder Auftraggeber muss die Arbeitsaufnahme beim zuständigen Gesundheitsamt anzeigen, wenn die einreisende Person mit mindestens fünf anderen Personen (nicht zwingend des gleichen Arbeit- oder Auftraggeber) gemeinschaftlich untergebracht wird. Hierfür ist das im Folgenden eingestellte Formular zu verwenden.
 

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    Formular: Anzeige einer Arbeitsaufnahme (pdf, 175 KB)

Meldung einer über das übliche Maß hinausgehenden Impfreaktion

Hier finden Sie das Formular, mit dem Ärzt*innen den Verdacht auf eine Impfkomplikation nach IfSG beim regional zuständigen Gesundheitsamt melden müssen.

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    Meldung einer über das übliche Maß hinausgehenden Impfreaktion (pdf, 480 KB)

Bürgertestung nach §4a Coronavirus-Testverordnung

Die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg haben zahlreiche Institutionen per Allgemeinverfügung mit der Durchführung dieser Test beauftragt. Alle wichtigen Unterlagen dazu - inklusive der vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zur Verfügung gestellten Schreiben - finden Sie hier.
 

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    Allgemeinverfügung für die Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Testung (pdf, 164 KB)
  • Download
    5. Allgemeinverfügung des Landkreises Darmstadt-Dieburg zur Testung (pdf, 223 KB)
  • Download
    HMSI_Informationsblatt_Meldepflichten_und_Meldewege.pdf (pdf, 303 KB)
  • Download
    HMSI_Informationssblatt_Flyer_Quarantaene.pdf (pdf, 165 KB)
  • Download
    HMSI_MUSTER__Bescheinigung_ueber_das_Vorliegen_eines_positiven_oder_negativen_Antigentests_zum_Nachweis_des_SARS.pdf (pdf, 115 KB)
  • Download
    HMSI_Informationsblatt_MPAV_MPBetreibV_ArbSchutz.pdf (pdf, 304 KB)
  • Download
    Datenschutzinformation Durchführung von Testungen nach TestV (pdf, 120 KB)
  • Download
    HMSI_Informationsblatt_zum_Abrechnungsverfahren.pdf (pdf, 126 KB)
  • Download
    HMSI_Informationsblatt_Datenschutz_und_Abrechnungsverfahren__Stand_17.05.2021__3_.pdf (pdf, 195 KB)
  • Download
    BMG - Verordnung zum Anspruch auf Testung (pdf, 265 KB)

Entschädigungszahlungen nach § 56 IfSG – das Gesundheitsamt ist NICHT zuständig – bitte wenden Sie sich online an das Regierungspräsidium Darmstadt

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt oder unterworfen wird, beziehungsweise abgesondert wurde, und einen Verdienstausfall erleidet und dabei nicht krank ist, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall. Welche genauen Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, entnehmen Sie dem nachstehenden Link:
https://service.hessen.de/html/Infektionsschutz-Entschaedigung-bei-Taetigkeitsverbot-7023.htm

Aufgrund § 2 der Verordnung zur Bestimmung von Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG-ZustV) vom 12. Mai 2020 (GVBl. S. 314) wurde die Zuständigkeit für die Ansprüche nach den §§ 56 bis 58 IfSG, soweit diese Ansprüche aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus entstehen, zentral und hessenweit dem Regierungspräsidium Darmstadt (RP-DA) übertragen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte:

  • an das Servicetelefon des RP-DA, „Projektgruppe IfSG-Entschädigungen“, Tel.: 06151-12 6000 sowie 06151-12 8000
  • oder an ein Funktions-E-Mail-Postfach ifsg-entschaedigung@rpda.hessen.de

Sollten Sie bereits einen Antrag auf Entschädigung nach § 56 IfSG an das Gesundheitsamt geschickt haben, so darf dieser hier nicht bearbeitet werden. Sie müssen Ihren Antrag neu, online, beim Regierungspräsidium Darmstadt stellen.
Unterlagen, die Sie bereits an das Gesundheitsamt in Darmstadt eingereicht haben, erhalten Sie so bald als möglich zurück.

Weiterführende Links:
https://ifsg-online.de/antrag-taetigkeitsverbot.html

https://rp-darmstadt.hessen.de/sites/rp-darmstadt.hessen.de/files/2020-05-29%20Info%20zur%20Online-Antragstellung%20nach%20dem%20IfSG.pdf

https://ifsg-online.de/index.html

Für eine Entschädigung von Unternehmen, die aufgrund einer Verordnung bzw. einer Allgemeinverfügung von Bund, Land oder Kommune schließen mussten und somit nicht unter die Entschädigungsrichtlinien des Infektionsschutzgesetzes fallen, ist das Gesundheitsamt ebenfalls nicht zuständig.
Für diese Personenkreise gelten die Informationen für Kleinst- und mittelständische Unternehmen auf unserer Homepage.