Pflicht zur Isolierung von Erkrankten und zur Quarantäne des Hausstandes

Ab dem 01.12.2020 (Stand: 22.07.2021) gelten in Hessen folgende Verpflichtungen:

1. Personen die ein positives PCR-Testergebnis oder einen positiven Antigentest auf das SARS-CoV-2-Virus erhalten haben, sind verpflichtet:

  • Sich 14 Tage ab Testdatum abzusondern
  • In der Zeit der Absonderung keine Besuche zu empfangen

Bitte beachten Sie: Personen mit einem positiven Antigen-Test sind verpflichtet, unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen. Für die Testung kann die Absonderung verlassen werden.

  • Sollte die im Anschluss an einen positiven Antigentest durchgeführte PCR-Untersuchung negativ sein, so endet die Absonderung ohne weitere Auflagen.
  • Falls das PCR-Ergebnis positiv ist, gilt der Tag des Antigentests weiterhin als Beginn des gesetzlich geforderten Absonderungszeitraums von 14 Tagen.

Anmerkung: 

  • Über das positive PCR-Testergebnis muss das Gesundheitsamt unverzüglich informiert werden. Bitte nutzen Sie dafür das untenstehende Formular.
  • Falls bei PCR-positiven erkrankten Personen am Ende der 14-tägigen der Absonderung immer noch Symptome der Erkrankung bestehen, bitten wir dringend um Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt (bitte dafür das Formular: Meldung fehlende Symptomfreiheit am Ende des Isolierungszeitraumes eines Erkrankten verwenden). 

2.   Personen die im gleichen Hausstand mit einer Person leben, die ein positives PCR-Testergebnis (bei einem positiven Antigentest gilt diese Maßnahme nicht) erhalten hat , sind verpflichtet:

Sich 14 Tage ab dem Testdatum der positiv getesteten Person abzusondern (Quarantäne).

Das Gesundheitsamt bei Auftreten typischer Symptome einer Infektion (trockener Husten, Fieber >38°C, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns) zu informieren (Bitte nutzen Sie das Formular: Symptomentwicklung während der Quarantäne).

Anmerkungen für Hausstandsmitglieder:

  • Die Absonderung kann für die Deckung des täglichen Bedarfs kurzfristig ausgesetzt werden. 
  • Keine Absonderungspflicht besteht für Personen, die in den letzten sechs Monaten vor dem jetzigen Kontakt mit der erkrankten Person selber PCR bestätigt erkrankt waren oder über einen vollständigen Impfschutz verfügen.

Kontaktformulare:

  • Download
    Meldung_eines_positiven_SARS-CoV-2-Tests.pdf (pdf, 441 KB)
  • Download
    Kontaktpersonenliste einer SARS-CoV-2 positiv getesteten Person (docx, 21 KB)
  • Download
    Symptomentwicklung während der Quarantäne (pdf, 442 KB)
  • Download
    Meldung fehlende Symptomfreiheit am Ende des Isolierungszeitraumes eines Erkrankten (pdf, 433 KB)

Zutrittsuntersagungen gemäß Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen

Solange ein Mitglied eines Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19 aufweist (Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-und Geruchsinns)

ODER/UND

Solange ein Mitglied eines Hausstandes aufgrund eines engen Kontaktes mit einer an COVID erkrankten Person eine Quarantäneanordnung des Gesundheitsamtes erhalten hat,

besteht für alle Hausstandmitglieder (Kinder und Erwachsene) ein Betretungsverbot (keine Quarantäne!) für folgende Einrichtungen:

  • Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche (Schulen, Kinderhorte, Kindertagesstätten sowie erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen),
  • Krankenhäuser (ausgenommen zur Behandlung als Patienten),
  • Betriebserlaubnispflichtige stationäre Einrichtungen für Kinder und Jugendliche (ausgenommen als in der Einrichtung betreute Person),
  • Pflegeheime (ausgenommen als betreute oder untergebrachte Person),
  • Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen,
  • Gruppenangebote im Umfeld von Pflege, Betreuungs- und Unterstützungsangebote,
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung und
  • Heilpädagogische Frühförderstellen, heilpädagogische Praxen, Autismuszentren, familienentlastende Dienste der Behindertenhilfe

ACHTUNG: Für Personen, die in den oben genannten Einrichtungen beruflich tätig sind, gilt das Betretungsverbot nicht.

Die Zutrittsuntersagung (Betretungsverbot) entfällt für Personen die:

  • In den letzten 6 Monaten selber (PCR-Test bestätigt) erkrankt war, genesen sind und keine Krankheitszeichen vorweisen oder
  • Vollständig geimpft sind und keine Krankheitszeichen vorweisen
    und
  • Wenn in den beiden o.g. Fällen kein Kontakt zu einer vom RKI festgelegten besonderen Virusvariante stattgefunden hat.

Genesenennachweis gemäß Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung

Das Gesundheitsamt hat allen ehemals Erkrankten, in Ihrer Datenbank mit einem positiven PCR-Nachweis des SARS-CoV-2 Virus registrierten Personen, einen Genesenennachweis gemäß §2 Nr.5 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung zugesandt.

Der Nachweis hat folgende Gültigkeitsdauer: Frühestens 28 Tage ab Datum des ersten positiven PCR-Testergebnisses bis 6 Monate danach.

Alle erkrankten Personen erhalten auch in Zukunft rechtzeitig vor Beginn des o.g. Gültigkeitszeitraumes Ihren Genesenennachweis.

Personen, die aufgrund ihrer überstandenen Covid-19 Erkrankung gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission und des Robert Koch-Institutes nur eine einmalige Impfung benötigen, erhalten von Seiten des Gesundheitsamtes keine weitere amtliche Bescheinigung über Ihren Status nach der Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung. Zum Nachweis Ihres Ausnahmestatus müssen diese Personen den Genesenennachweis und die dokumentierte Impfung mitführen.

Sollten Sie Fragen zu dem erhaltenen Nachweis haben oder haben Sie den Nachweis trotz mittels PCR nachgewiesener Erkrankung nicht erhalten, so teilen Sie uns dieses bitte per Mail an corona@gesundheitsamt-dadi.de mit.

Meldung einer über das übliche Maß hinausgehenden Impfreaktion

Hier finden Sie das Formular, mit dem Ärzt*innen den Verdacht auf eine Impfkomplikation nach IfSG beim regional zuständigen Gesundheitsamt melden müssen.

  • Download
    Meldung einer über das übliche Maß hinausgehenden Impfreaktion (pdf, 480 KB)

Bürgertestung nach §4a Coronavirus-Testverordnung

Für die Beauftragung nach der neuen, geänderten Coronavirus-Testverordnung finden Sie hier die notwendigen Informationen für die Beantragung einer Einzel-Beauftragung als Testzentrum für die Durchführung der Bürgerstestung.

 

  • Download
    Einzelbeauftragung Testzentrum (pdf, 465 KB)
  • Download
    Checkliste Corona Testcenter Stand 30.06.2021 (pdf, 145 KB)

Informationen für Einreisende

Alle aktuellen Informationen zur Einreise nach Deutschland nach einem Auslandsaufenthalt finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit unter folgendem Link:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

Auskünfte zum Coronavirus

Spezifische Anfragen bezüglich des Coronaviruses an das Gesundheitsamt senden Sie bitte per Mail an: 
verwaltungsverband@gesundheitsamt-dadi.de.

Telefonische Auskünfte zum Coronavirus erhalten Sie hier:

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst unter der Tel.: 116117
    Dieser ist an 7 Tagen pro Woche, 24 Stunden pro Tag erreichbar.
     
  • Hessenweite Corona-Hotline unter der Tel.: 0800–5554666
    Diese Hotline ist zu folgenden Zeiten erreichbar:
    • Montag von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr
    • Dienstag bis Sonntag 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr
  • Telefonhotline des Gesundheitsamtes 06151–3309-777
    Die Corona-Hotline ist zu folgenden Telefonzeiten des Gesundheitsamtes erreichbar:
    • Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr,
    • Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr 
    • oder per Email: corona@gesundheitsamt-dadi.de.

Entschädigungszahlungen nach § 56 IfSG – das Gesundheitsamt ist NICHT zuständig – bitte wenden Sie sich online an das Regierungspräsidium Darmstadt

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt oder unterworfen wird, beziehungsweise abgesondert wurde, und einen Verdienstausfall erleidet und dabei nicht krank ist, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall. Welche genauen Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, entnehmen Sie dem nachstehenden Link:
https://service.hessen.de/html/Infektionsschutz-Entschaedigung-bei-Taetigkeitsverbot-7023.htm

Aufgrund § 2 der Verordnung zur Bestimmung von Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG-ZustV) vom 12. Mai 2020 (GVBl. S. 314) wurde die Zuständigkeit für die Ansprüche nach den §§ 56 bis 58 IfSG, soweit diese Ansprüche aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus entstehen, zentral und hessenweit dem Regierungspräsidium Darmstadt (RP-DA) übertragen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte:

  • an das Servicetelefon des RP-DA, „Projektgruppe IfSG-Entschädigungen“, Tel.: 06151-12 6000 sowie 06151-12 8000
  • oder an ein Funktions-E-Mail-Postfach ifsg-entschaedigung@rpda.hessen.de

Sollten Sie bereits einen Antrag auf Entschädigung nach § 56 IfSG an das Gesundheitsamt geschickt haben, so darf dieser hier nicht bearbeitet werden. Sie müssen Ihren Antrag neu, online, beim Regierungspräsidium Darmstadt stellen.
Unterlagen, die Sie bereits an das Gesundheitsamt in Darmstadt eingereicht haben, erhalten Sie so bald als möglich zurück.

Weiterführende Links:
https://ifsg-online.de/antrag-taetigkeitsverbot.html

https://rp-darmstadt.hessen.de/sites/rp-darmstadt.hessen.de/files/2020-05-29%20Info%20zur%20Online-Antragstellung%20nach%20dem%20IfSG.pdf

https://ifsg-online.de/index.html

Für eine Entschädigung von Unternehmen, die aufgrund einer Verordnung bzw. einer Allgemeinverfügung von Bund, Land oder Kommune schließen mussten und somit nicht unter die Entschädigungsrichtlinien des Infektionsschutzgesetzes fallen, ist das Gesundheitsamt ebenfalls nicht zuständig.
Für diese Personenkreise gelten die Informationen für Kleinst- und mittelständische Unternehmen auf unserer Homepage.