Ratten

Aus Gründen des Gesundheitsschutzes müssen Ratten bekämpft werden. Ratten können aufgrund ihrer Art und Lebensweise Überträger von verschiedenen Krankheiten sein. Die Anzahl der Ratten in Großstädten übersteigt um ein Mehrfaches die Anzahl der Bewohner. Das Gesundheitsamt berät und ordnet Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Rattenplage an.

Immer wieder erreichen uns Anrufe von besorgten Bürgern, dass Ratten vor allem in der Stadt Darmstadt, aber auch im Landkreis DA-Dieburg gesichtet wurden. Dies kann z. B. im Garten, auf öffentl. Grünflächen, auf der Straße oder auch in der  Kanalisation sein.

Ratten werden vom Gesetzgeber als tierische Schädlinge, die Krankheiten übertragen können, bezeichnet (Schädlingsbekämpfungsverordnung). Das Gesetz verpflichtet alle Eigentümer deshalb eine Bekämpfung bei einem Befall durchzuführen.

Die Stadt Darmstadt ist ganzjährig mit der Rattenbekämpfung beschäftigt. Es werden regelmäßig Giftköder im Kanalsystem und auf öffentl. Grünflächen ausgebracht. Nur eine zeitnahe ober- und unterirdische Bekämpfung verspricht eine Aussicht auf  erfolgreiche Minimierung der Ratten. Deshalb werden auch Eigentümer von Häusern und Grundstücken aufgefordert, sich an der Bekämpfung zu beteiligen.

Was kann die Bevölkerung zur Minimierung der Plage beitragen?

  • Sorgen Sie dafür, dass möglichst keine Speisereste anfallen. Sollte dies doch der Fall sein, entsorgen Sie diese in der Biotonne und nicht in der Toilette/Kanalisation.
  • Hier finden die Ratten leider immer noch ihr Hauptnahrungsangebot.
  • Wir bitten evtl. Hecken vor den Grundstücken zurückzuschneiden, um den Ratten möglichst wenig Unterschlupf zu bieten.
  • Mülltonnen und gelbe Säcke bitte erst am Tage der Abholung bereitstellen.
  • Auf Komposthaufen sollte nur Grünschnitt gelagert werden (keine Lebensmittelreste!).
     

Falls Sie Eigentümer sind und eine Bekämpfung selbst veranlassen möchten, empfehlen wir eine Fachfirma (Schädlingsbekämpfer) zu beauftragen. Sollten Sie die Bekämpfung selbst durchführen, dürfen nur gesicherte Köderboxen ausgelegt werden, damit Kinder und Haustiere nicht gefährdet werden.

Tauben

Neben Gesundheitsgefahren durch Krankheitserreger in Taubenkot und Taubenzecken spielt hier auch die Verschmutzung und Belästigung in allen größeren Städten eine große Rolle. Eine Bekämpfung der Tauben ist tierrechtlich verboten. Hier kommen vorbeugende Maßnahmen, wie Fütterungsverbot, ordentl. Abfallentsorgung und Vergrämungsmaßnahmen an Gebäuden in Betracht. Das Gesundheitsamt berät hierüber und veranlasst solche Maßnahmen.

Schaben

Mehr über Schädlinge und deren Bekämpfungsmöglichkeiten finden Sie auf urbanpestsbook.com und im Lexikon der Schädlinge.